Mit dem gesellschaftlichen Wandel, weg von der Institutionalisierung hin zu Individualisierung, wächst auch die Forderung der Fachkräfte nach Selbstverwirklichung und Potentialentfaltung. Damit ändert sich der Anspruch an die Personalverantwortung erheblich. Während es früher um Delegieren, Kontrollieren und Belohnen ging, erfolgt Führung künftig über eine gemeinsame Vision, über Sinn und über individuelle Förderung. Einige Führungsansätze, die dieser neuen Forderung entsprechen, werden zunehmend (wieder-)entdeckt und implementiert.

Ein typisches Beispiel hierzu ist der Ansatz der transformationalen Führung, bei der sich die Führungskraft als selbstreflektiertes Vorbild versteht, an dem sich die Mitarbeiter im Handeln und Denken orientieren. Anstatt über Ziele und monetäre Anreizsysteme erfolgt Motivation über gemeinsame und inspirierende Visionen, zu denen jeder Mitarbeiter mit seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten einen sichtbaren Beitrag im Tagesgeschäft leisten kann. Die persönliche Entwicklung dieser Fähigkeiten und Fertigkeiten des Mitarbeiters wird zur zentralen Aufgabe der Führungskraft und macht sie so zum Coach und Mentor. Aus diesem Selbstverständnis heraus regt die Führungskraft die Mitarbeiter darin an, den organisationalen und persönlichen Status quo zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Die transformationale Führung fördert die Leistungsfähigkeit und Innovationskraft von Unternehmen sowie die Attraktivität am Arbeitsmarkt - von Innen heraus.

Doch damit Leadership im Sinne der transformationalen Führung möglich wird, müssen beispielsweise Mitarbeiter und Management lernen, den neuen Verantwortungsraum anzunehmen und das gegenseitige Vertrauen zu intensivieren. Wir unterstützen dabei, transformationale Führung in Unternehmen zu implementieren.